Man muss dankbar sein

2007

von Volker Schmidt, UA

Wien in der Zukunft.
Die Wirtschaft hat sich einmal um die Erde globalisiert. Österreich ist zu einem Billiglohland geworden. In einer Textilfabrik in Wien arbeiten die drei Näherinnen Liesl, Kathi und Hanni für den Weltmarkt. Sie präsentieren einem internationalem Publikum ihre Arbeit, stellen die Arbeitsbedingungen positiv dar und strahlen Glück aus. Anfangs läuft alles wie geplant, doch bald entgleitet die Situation. und die Näherinnen geben mehr Preis als sie sollten, sie sprechen von ihrem Schicksal, von Ausbeutung, ihren Ängsten und Sehnsüchten, sie träumen von Liebe, einer Gewerkschaft und einer Karte für den Opernball.

Eine Koproduktion mit dem Theater Drachengasse

Regie Volker Schmidt
Ausstattung Anna Katharina Strobl
Musikalische Leitung Ossy Pardeller
Mit Ildiko Babos, Elisa Seydel, Heidelinde Pfaffenbichler

Die von Heidelinde Pfaffenbichler, Elisa Seydel und Ildiko Babos fabelhaft gespielten Hanni, Liesl und Kathi besitzen den Reflexionsgrad von Pollesch-Figuren, die im Jargon der Globalisierungstheoretiker jäh ihr Schicksal ausloten. - Der Standard

…packende, spannende, rasante Aufführung. - Wiener Zeitung

…Tolles Off-Theater. – Kurier